Radio Heilstrom

Heilung beginnt im Inneren

Episode 4 Angst und Sorgen reduzieren

Mentale Klarheit durch Vertrauen

04.03.2026 19 min

Zusammenfassung & Show Notes

Episode 4 – Angst und Sorgen reduzieren: Mentale Klarheit durch Vertrauen

Angst und Sorgen entstehen oft leise – und können doch unser ganzes Denken beherrschen. Sie rauben Energie, verengen unseren Blick und halten uns innerlich in Alarmbereitschaft.
In dieser Episode geht es darum, wie Vertrauen zu einem inneren Gegenpol werden kann. Vertrauen beruhigt das Gedankenkarussell, schafft mentale Klarheit und öffnet den Raum für neue Perspektiven.
Du erfährst:
  • warum Sorgen unseren Körper und unsere Gedanken dauerhaft belasten
  • wie Angst unsere Wahrnehmung einengt
  • weshalb Vertrauen kein passives Abwarten ist, sondern eine bewusste innere Haltung
  • wie du Schritt für Schritt von innerer Anspannung zu Klarheit findest
  • welche einfachen Impulse dir helfen, akute Sorgen zu beruhigen
Diese Folge lädt dich ein, deine Aufmerksamkeit neu auszurichten – weg vom Bedrohlichen, hin zum Tragenden.
Vertrauen bedeutet nicht, dass es keine Herausforderungen gibt.
 Vertrauen bedeutet, dass du ihnen nicht allein begegnen musst.

 https://radio-heilstrom.letscast.fm/ 

Episode 4

Angst und Sorgen reduzieren – Mentale Klarheit durch Vertrauen

🎧 Worum geht es in dieser Folge?
Sorgen beginnen oft mit kleinen Gedanken – und entwickeln sich zu inneren Szenarien, die uns dauerhaft in Anspannung halten. Angst verengt unseren Blick und lässt uns Gefahren größer erscheinen, als sie sind.
In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Vertrauen zu einer stabilisierenden inneren Kraft werden kann. Vertrauen schafft Abstand zu kreisenden Gedanken, beruhigt das Nervensystem und öffnet den Raum für neue Klarheit.
💡 In dieser Folge erfährst du:
  • Warum Sorgen körperliche Stressreaktionen auslösen
  • Wie Angst unser Denken beeinflusst und Entscheidungen verzerrt
  • Weshalb Vertrauen eine aktive innere Entscheidung ist
  • Wie du gedankliche Spiralen bewusst unterbrechen kannst
  • Konkrete Impulse, um in akuten Sorgenmomenten ruhiger zu werden
🧭 Impulse zur Selbstreflexion
  • Welche wiederkehrenden Sorgen beschäftigen dich aktuell?
  • Was genau befürchtest du – und wie realistisch ist dieses Szenario?
  • Wem oder was vertraust du in schwierigen Situationen?
  • Was würde sich verändern, wenn du bewusst Vertrauen einübst?
🌿 Kerngedanke der Episode
Sorgen wollen Kontrolle.
 Vertrauen schenkt Klarheit.

🔔 Ausblick auf die nächste Folge
In der kommenden Episode geht es darum, wie Liebe als innere Kraft Stabilität schafft – und warum emotionale Sicherheit ein wesentlicher Bestandteil ganzheitlicher Heilung ist.

 https://radio-heilstrom.letscast.fm/ 

Transkript

Willkommen bei Radio Heilstrom, ein Raum für innere Ruhe, für Klarheit und für neue Ordnung in deinem Inneren. Hier verbinden sich Körper, Seele und Geist, hier der Heilung wachsen. Durch Erkenntnis, durch Liebe, durch bewusste Ausrichtung, nimm dir diesen Moment. Atme ein und wieder aus. Und nun beginnt unsere heutige Episode, denn Heilung beginnt innen und wirkt nach außen. Herzlich willkommen zu unserem heutigen Deep Dive. Schön, dass du wieder dabei bist, machst dir bequem, ganz egal, ob du gerade auf dem Weg zur Arbeit bist, den Abwasch erledigst oder einfach auf dem Sofa sitzt und kurz durchatmest. Hallo, auf meiner Seite. Heute knöpfen wir uns ein Thema vor, dass uns wirklich alle irgendwann im Leben an unsere Grenzen bringt. Föllig unabhängig davon, wie rational oder abgeklärt wir sonst durch den Alltag gehen. Oh ja, absolut. Es geht um die Frage, wie wir mit Sorgen umgehen, mit diesen scheinbar unlösbaren Problemen, bei denen wir nachts an die Decke starren. Und es geht um das oft sehr sperrige Konzept von Vertrauen. Ein riesiges Thema. Definitiv. Unsere Quelle für diese Analyse ist heute eine Sendung von Radio Heilstrom. Genauer gesagt die Episode S1 E04 mit dem Titel "Die Kraft des Glaubens". Und das ist also das wirklich Material, das einen echten Perspektivwechsel erfordert, wenn man sich darauf einlässt. Genau. Unsere Mission für diesen Deep Dive ist es, dieses Konzept des Glaubens in seine Einzelteile zu zerlegen. Der Text belässt es nämlich nicht, bei der Idee, dass Glaube einfach nur ein flüchtiges Gefühl ist. Oder so ein nettes abstraktes Konstrukt an, dass man sich halt klammerd, wenn es schwierig wird. Diese Quelle geht einen gewaltigen Schritt weiter. Sie beschreibt Glauben als eine fast schon greifbare, physikalische Komponente, als eine zitat geistige Substanz. Das ist ein ziemlich radikaler Ansatz. Bevor wir uns da jetzt in die Details stürzen, sollten wir aber kurz den analytischen Rahmen abstecken. Guter Punkt. Wir betrachten diese spirituellen und teils mystischen Texte aus der Radio Heilstromsendung heute als ein faszinierendes konzeptionelles Rahmenwerk. Das bedeutet für dich als Zuhörer, wir ergreifen hier keinerlei Partei. Wichtig. Wir werden das weder als absolute Theologische Wahrheit noch verwerfen, wie es pauschal. Genau. Unser Ziel ist es völlig unvereingenommen zu untersuchen, welche spezifischen psychologischen und spirituellen Mechanismen in diesen Texten beschrieben werden. Wie funktioniert die innere Logik? Und vor allem, was können wir auch aus einer ganz secularen Perspektive daraus für unseren eigenen Umgang mit Stress ableiten? Richtig. Für den Umgang mit Kontrollverlust? Okay, lass uns das mal aufschlüsseln. Was genau bedeutet es denn, wenn Glaube in diesem Material als ein echtes funktionierendes Werkzeug beschrieben wird? Da fängt die Sendung direkt ziemlich stark an. Ja. Mit einer sehr starken Metapher, sie zitieren dafür eine historische Figur namens Bertha Dode. Für alle, die den Namen noch nie gehört haben, sie war eine deutsche Müßdikerin im 20. Jahrhundert. Die behauptete innere Stimmen oder Eingebungen zu empfangen, richtig? Exakt. Sie nannte das "Kundgaben". Die Quelle zitiert hier die "Kundgaben Nummer 3660". Und der Kernsatz lautet, der Glaube ist das absolute Tor, durch das man in Gottesreich eintritt. Ohne diesen Glauben bleibt man draußen, punkt. Was hier faszinierend ist, ist diese unglaubliche Handlungsverantwortung. Die wird dem Individuum in diesem Konzept komplett zugeschrieben. Wie meinst du das genau? Na ja, in unserer moderner Alltagssprache wird Glaube oder Hoffnung oft als etwas sehr passives verstanden. Man sitzt sozusagen im Wartezimmer des Lebens und hofft, dass sich die Dinge irgendwie zum guten wenden. Ah, okay. Ja, man wartet ab. Genau. Aber in diesem Text wird das völlig anders dargestellt. Es ist eine glasklare aktive Entscheidung. Das Bild des Tores veranschaulich das perfekt. Ein Tor auf einem Feld öffnet sich nicht von selbst, nur weil man da vorsteht. Man muss die Klinke in die Hand nehmen. Richtig. Der Text formuliert das sehr hart. Gott kann demnach nur dann handeln, wenn der Mensch sich durch diesen aktiven Glauben öffnet. Warte mal, das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass innerhalb dieser Logik eine höhere Macht quasi machtlos ist, bis ich als Mensch den Schalter umlege. Ja. Das klingt fast nach einer physikalischen Notwendigkeit. Also die Kraft ist zwar da, aber der Stromkreis ist unterbrochen. Das trifft jetzt ziemlich genau. Die Logik der Quelle besagt nicht, dass die göttliche Liebe oder Macht abwesend ist. Sie ist konstant verhanden. Aber der Mensch ist der Wächter über den eigenen Zugang. Ein krasses Bild eigentlich. Und diesen Gedanken der Durchlässigkeit treibt der Text dann mit einer weiteren Figur auf die Spitze. Bruno Gröning. Ah ja, der Bekannte und auch umstrittene Geisteiler im Nachkriegsdeutschland. Genau der. In der Radio-Heilstromsendung wird Gröningskonzepte sogenannten Heilstroms zitiert. Gröning beschreibt den Glauben als den Kanal für diese Kraft. Und er macht eine sehr schare Trennung auf. Die da wäre, wer glaubt, verbindet sich. Wer zweifelt, trennt sich. Das ist eine extrem bineere Sichtweise. Zweifel ist in diesem Modell, also nicht einfach nur ein bisschen Unsicherheit. Nein, überhaupt nicht. Sondern ein aktiver Akt der Zerstörung, ein Kappen der Leitung. Exakt so wird es in der Quelle argumentiert. Es ist kein passiver Zustand, sondern eine aktive Blockade. Gröning nutzt dafür in dem Text ein sehr bildhaftes Konzept. Er vergleicht den Glauben mit einem geöffneten Herz. Wie kann man sich das vorstellen? Stell dir einen dunklen Raum vor. Die Fensterleden sind fest verschlossen. Draußen scheint die Sonne mit voller Kraft. Das Licht ist dieser Heilstrom, die göttliche Kraft. Okay, ich hab das Bild. Aber wie hell es in deinem Raum wird, hängt einzig Unterleinder von ab. Wie weit du bereit bist, die Fensterleden aufzustoßen. Laut der Quelle wird der Glauben so wörtlich zur Heilquelle. Das ist einigen massiver Paradigmenwechsel, wenn man drüber nachdenkt. Die Lösung für ein Problem liegt demnach überhaupt nicht im Außen. Nein, gar nicht. Man soll nicht nach einem anderen Arzt, einem anderen Job oder eine andere Umgebung suchen, sondern radikal nach innen gehen und diese Fensterleden aufreißen. Genau, das ist die Botschaft. Aber lass uns hier mal einen Schritt weitergehen. Denn der Text schlägt an diesem Punkt eine Brücke zur greifbaren Realität. Es wird das Matthäus-Evambilium zitiert. Kapitel 17, fest 20. Das berühmte Senfkorn-Prinzip. Oh ja, das kennt man. Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen, hebedechen weg von hier dorthin und er wird sich hinwegheben. Ein klassisches Zitat, dass man schon sich mal gehört hat. Aber die Interpretation der Quelle ist hier der springende Punkt. Richtig. Hier wird es wirklich interessant. Die Sendung leitet aus diesem Bibel fersnämlich ab, dass Glauben ausdrücklich kein Gefühl ist. Sie nennen es eine geistige Substanz. Und das wirft eine wichtige Frage auf. Warum beharrt der Text so sehr auf dem Begriff Substanz? Ja, warum nicht einfach Gefühl? Wenn wir uns das mal psychologisch ansehen, ein Gefühl ist extrem volatil. Wenn du müde bist, gestresst oder einfach nur einen schlechten Tag hattest, schwankt deine Gefühlswelt. Das stimmt, darauf kann man sich nicht verlassen. Genau. Wenn Glauben nur ein Gefühl wäre, wäre er kein verlässliches Werkzeug. Eine Substanz hingegen denken wir an die Physik oder Chemie. Hat feste Eigenschaft. Aber sie hat eine Masse? Sie löst verlässliche Reaktionen aus. Wenn der Text sagt, das schon ein winziges Senfkorn dieser Substanz ausreicht, um Berge zu versetzen, dann wird der Glauben hier als eine Art Katalysator beschrieben. Einen Katalysator, den man ganz gezielt einsetzen kann, und hier kommt ein weiterer Name ins Spiel, Derek Prince. Ein bekannter Bibellehrer des 20. Jahrhunderts. Ja. Er wird zitiert mit der Aussage, dass Glaube Gottesverheißungen in die Realität zieht. Er nennt den Glauben die Brücke zwischen dem Unsichtbaren und dem Sichtbaren. Das ist architektronisch ein geniales Bild, finde ich. Auf der einen Seite der Schlucht liegt das Unsichtbare, das Potenzial der Heilung, die Lösung für ein tiefes Problem der innere Frieden und auf der anderen Seite. Auf der anderen Seite stehen wir in unserer Sichtbaren oft sehr schmerzhaften und stressigen Realität. Der Glaube ist das Bauwerk, das diese beiden Sphären verbindet. Aber die Sendung belässt es nicht bei dieser schönen Metaffe. Sie leitet daraus eine sehr harte, praktische Konsequenz für das Gebet ab. Du meinst die Fokussierung auf das absolute jetzt. Der Text sagt ja ganz klar, dass man sich nicht vorstellen soll, dass irgendeine Kraft irgendwann in der Zukunft fließt. Nicht morgen, nicht, wenn das Konto wieder voll ist, nicht, wenn der Arzt bericht da ist. Sondern in diesem exakt Moment. Das ist eine enorme, kognitive Herausforderung. Die Quelle fordert den Zuhörer quasi auf, eine Wahrheit auszusprechen und als Real zu akzeptieren, obwohl die physischen Augen sie noch gar nicht bestätigen können. Das ist fast schon paradox. Aber wenn wir das in die moderne Psychologie übersetzen, sind wir gar nicht so weit entfernt von etablierten Konzepten. Zum Beispiel? Denk ein kognitives Re-Framing oder das Acting as if-prinzip. Wo Verhaltensänderungen und Überzeugungen tatsächlich messbare neurologische Veränderungen im Körper bewirken können. Stimmt. Die Brücke im Hier und Jetzt zu betreten, bedeutet die Realität des Problems nicht zu leugnen, aber der Lösung bereits mehr Gewicht zu geben. Das erfordert aber ein extremes Loslassen. Man muss quasi aufhören, gegen die Realität anzukämpfen. Und das bringt mich zu meiner absoluten Lieblingsmetafer aus dem gesamten Material. Jetzt bin ich gespannt. Es ist ein Zitat von Luisa Picaretta. Sie war eine katholische Mystikerin aus Italien, die Anfang des 20. Jahrhunderts lebte. Sie vergleicht in der Sendung dem Warenglauben mit dem Atmen. Ah ja. Das Atmen im göttlichen Willen? Genau. Man atmet diesen Willen ein und aus, wie, und das ist das Zitat göttlichen Sauerstoff. Wenn wir das mit dem großen ganzen verbinden, sehen wir hier ein fundamentalen Kontrast aufblitzen. Atmen ist etwas, das wir völlig mühlos tun. Es ist der absolute Gegensatz zu einem Kampf. Wir müssen nicht darüber nachdenken. Nein, wir zwingen die Luft nicht in unsere Lungen. Wir lassen sie einfach einströmen. Die Quelle sagt ganz explizit Heilung geschieht genau in dem Moment, indem wir aufhören, Krampfhaft nach Lösungen zu ringen. Indem wir den Widerstand aufgeben. Und einfach sagen, Herr, dein Willegeschehr. Aber ist das aus unserer heutigen Sicht nicht fast schon eine Provokation? Der Text zitiert an dieser Stelle auch Thomas von Campen. In einem 15. Jahrhundert, der das berühmte Buch "Nachfolge Christi" geschrieben hat. Ein sehr einflussreiches Werk. Absolut. Die Sendung zieht daraus den Leitsatz, auf Menschen zu vertrauen, macht schwach, auf Gott zu vertrauen, macht stark. Ware Stärke ist die Stille im Vertrauen. Wenn wir mal ehrlich sind, widerspricht das doch komplett dem, was uns die moderne Gesellschaft prädigt. Inwiefern? Uns wird beigebracht, du musst unabhängig sein, du musst dein Schicksal selbst in die Hand nehmen, verlastig auf niemanden, machen Plan, arbeitet ihn ab. Das ist der Wundepunkt unserer modernen Psyche. Wir leben in einer Ehrer der Hyperunabhängigkeit. Wir glauben, wir müssen jede Krise, jedem Konflikt und jede Sorge durch reines intellektuelles Nachdenken und Mikromanagement lösen. Und das Resultat? Dass wir als Gesellschaft kollektiv erschöpft sind. Burnout ist allgegenwertig. Thomas von Campen und damit auch diese Radio-Heilstromsendung in unser Konzept von Stärke völlig auf den Kopf. Sie sagen, deine panische Kontrolle macht dich in Wirklichkeit schwach? Richtig. Da ständige Kreisen um Probleme zermürftig. Sich fallen zu lassen, diese Stille im Vertrauen zu finden, wird hier nicht als Kapitulation verstanden, sondern als der ultimative Akt der Stärke. Es ist im Grunde ein Tauschgeschäft. Wer sich von dieser Instanz tragen lässt, verliert nichts von seinem Wert, sondern findet eine Kraft, die er selbst niemals aufbringen könnte. Ein sehr schöner Gedanke. Eine. Wie setzt man das um, wenn man nachts um drei Helvach am Bett liegt und das Gedankenkarussell sich dreht? Das Geniale an der Struktur dieser Sendung ist ja, dass sie uns damit nicht allein lässt. Nein, sie werden am Ende sehr praktisch. Genau. Ganz am Ende der Episode wechselt die Quelle von der Theologie in die absolute Praxis. Sie bieten eine geführte Meditation an. Eine konkrete Anleitung zum Loslassen. Und diese Anleitung ist psychologisch äußerst geschickt aufgebaut. Weil sie genau diesen Wechsel von der Hyperunabhängigkeit zur radikalen Akzeptanz begleitet. Lasst uns da mal durchgehen. Gerne, wenn du, der uns gerade zuhört, vielleicht genau jetzt ein Thema im Leben hast, das sich anfühlt, wie ein viel zu schwerer Rucksack. Hier ist die Blaupause, wie die Quelle vorschlägt, damit umzugehen. Der erste Schritt ist extrem simpel und rein physisch. Atmen. Tief und gleichmäßig. Genau. Was ja direkt an die Metafa mit dem göttlichen Sauerstoff anknüpft. Der Körper bekommt durch den verlangsamten Atem das Signal er tiger ist weg. Die akute Lebensgefahr ist vorbei. Der Überlebensmodus wird runtergefahren. Das vegetative Nervensystem beruhigt sich. Und dann kommt der erste kognitive Schritt. Die Anleitung fordert auf, sich leise zu sagen. Ich vertraue dir, Gott, du weißt, was gut für mich ist. Puh, das Auszusprechen ist wahrscheinlich gar nicht so leicht in dem Moment. Nein, aber das ist der Moment, in dem die Verantwortung für das Ergebnis des Problems an eine höhere Instanz delegiert wird. Man etabliert quasi die Brücke von Derek Prinz über die wir vorhin gesprochen haben. Und der nächste Schritt der Meditation geht direkt an den Schmerzpunkt. Man soll sich diese eine scheinbar unlösbare Situationen ganz konkret vorstellen. Wie oft halten wir krampfhaft ein Ding fest, die uns eigentlich nur verletzen. Ständig. Normalerweise würden wir in so einer Situation sofort anfangen, das Problem gedanklich zu zerkauen. Was wäre wenn, hätte ich doch nur die Meditation aus der Quelle unterbricht dieses Muster rigoros. Wie machen Sie das? Die Anweisung lautet, in sich hineinzusprechen. Herr, ich lege es in deine Hände. Und dazu gibt es ein Visualisierungsbild. Man soll sich vorstellen, wie man die eigene, innerlich verkrampfte Hand öffnet. Das ist stark. Stell dir vor, du hältst einen Stein so fest und klammert, dass deine Knöchel weiß werden. Und nun öffnest du die Finger. Man übergibt dieses erdrückende Problem in ein sanftes Licht. Man lässt die Sorge buchstäblich fallen. Und erst in dem Moment, das ist ja die Logik, die sich durch die ganze Sendung zieht. Erst durch das Öffnen der Hand wird laut Bertha Dudde das Tor aufgemacht. Genau. Nur so wird laut Bruno Gröning, der Kanal frei von der Blockade des Zweifels. Der Text verspricht am Ende der Übung, wenn man leise zu sich sagt, ich vertraue dir, auch wenn ich nicht alles verstehe, dann tritt ein tiefer Frieden an die Stelle der Panik. Weil dort, wo Glaube ist, der Heilstrom fließen kann. Wahnsinn. Ob man das nun theoretisch als das Einfließen des Heiligen Geistes betrachtet oder psychologisch als den massiven Entlastungseffekt von radikale Akzeptanz, der Mechanismus, der hier beschrieben wird, ist extrem coherent. Es ist der Ausstieg aus dem selbsterstörischen Kontrollzwang. Wir haben heute wirklich ein riesigste Themengebiet abgedeckt. Und es ist faszinierend zu sehen, wie die Quelle diese völlig unterschiedlichen Stimmen aus verschiedenen Jahrhunderten zusammenführt. Wirklich ein roter Faden, der sich dadurch zieht. Lass uns die Kernaus sagen, noch einmal für dich zusammenzurren. In dieser sehr speziellen Betrachtung von Radio Heilstrom ist Glaube definitiv kein passives Sitzen und hoffen. Niemals. Er ist das geöffnete Tor, das wir selbst aufschließen müssen. Er ist wie Sauerstoff, den wir ohne Kampf in unsere Lungenströmen lassen. Und er ist die feste, substanzielle Brücke, die unsere reale Not mit der unsichtbaren Lösung verbindet. Die Kernboscherhaft ist der Mut, den zweifelten Kampf aufzugeben und in die Stille des Vertrauens einzutreten. Und das ist ein Muskel, den man trainieren kann. Genau wie die Meditation am Ende zeigt, ist dieser Prozess des Loslassens etwas, das man aktiv in den Alltag integrieren muss. Das passiert nicht über Nacht. Es ist quasi erst der Anfang einer längeren Reise. Die Quelle endet nämlich mit einem Ausblick auf das nächste Thema bei Radio Heilstrom. Und das lautet die Kraft der Liebe, das göttliche Feuer im Herzen. Ach, das klingt nach einem perfekten Klifänger. Finde ich auch, um noch tiefer in diese Konzepte, das inneren Lebens einzutauchen. Also was bedeutet das alles für dich? Wie übersetzt du diese alten, mystischen Texte und mit Taffern in deinen normalen Dienstagformetag? Ich denke, das ist der perfekte Moment, um das Ganze auf den eigenen Alltag zu spiegeln. Ich möchte dir einen Gedanken mitgeben, der weit über die Theologische Theorie hinausgeht. Hau raus. Wenn dieser Glaube oder lasst uns einfach das Tiefe unerschütterliche Urvertrauen nennen, laut unserer heutigen Quelle, wirklich die tragende Brücke über die Abgrüne unseres Lebens ist. Wie viel deiner täglichen Erschöpfung, wie viel von deinem Stress und deinen schlaflosen Nächten, stammt dann vielleicht einfach nur daher, dass du panisch versuchst, diese Brücke jeden verdammten Tag komplett selbst zu bauen. Mit den eigenen viel zu kleinen Werkzeugen. Genau. Mit ständigen Sorgen und endlosen Tudulisten. Anstatt einfach mal die Hände sinken zu lassen, tief durchzuatmen und darauf zu vertrauen, dass die Brücke längst da ist und dich bereits trägt. Ein extrem kraftvoller Schlussgedanke lasst das heute einfach mal auf dich wirken. Wir danken dir, dass du dir die Zeit genommen hast, mit uns in diese Materie einzutauchen. Danke fürs Zuhören. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Deep-Deif mit dir. Bis dahin passt gut auf dich auf und vielleicht ist heute der perfekte Tag, um einfach mal eine Sache loszulassen, die du ohnehin nicht kontrollieren kannst. Das war eine weitere Episode von Radio-Hallstrom. Vielleicht nimmst du heute einen Gedanken mit. Vielleicht nur ein Gefühl von Mehr Klarheit. Vielleicht einfach einen Moment der Ruhe? Lasst das Gehörte in dir nachklingen. Ohne Druck. Ohne Eile. Wenn dir diese Folge gut getan hat, abonnier den Podcast und teile ihn mit Menschen, denen Heilung und innere Ordnung wichtig sind und vergiss nicht. Denn Heilung beginnt innen und wirkt nach außen.